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18. Sorcha

  ?Larna, du musst… etwas zu dir nehmen“, flehte Sorcha diese W?lfin vor ihr an und das Tablett mit Essen auf das Nachtschr?nkchen stellte, die noch immer im Dunkeln ihres Schlafzimmers kauerte. Ihre grünen Augen flehten vor Sorge, denn so richtete Larna sich nur zugrunde und das w?re nicht akzeptabel. Nicht, wenn sie noch am Leben war und ein Teil dieses Rudels war. Sie konnte diesen Schmerz und diese Verdr?ngung nicht ignorieren. Dafür war Sorcha und ihre W?lfin viel zu feinfühlig.

  ?Es… es tut mir… leid, Luna“, wimmerte Larna, w?hrend sie sich weiter in ihr Tartanplaid und viele Kleidungsstücke von Lachlan… auf dem Bett einkuschelte. Als w?re das ihr letzter Halt in diesem Leben. Ihre hellbraunen schulterlangen Haare wirkten in einem chaotischen Durcheinander und alle Vorh?nge waren zugezogen. Jedes Licht, jedes Ger?usch und alles Gute wurde ausgesperrt.

  Bis vor einer halben Stunde hatten sie noch die Trauerzeremonie der Katzenwandler abgehalten, als Sorcha das Bedürfnis überkam, Larna zu besuchen und bei ihr nach dem Rechten zu sehen. Allein schon das Betreten der Wohnung war ein erdrückendes und beklemmendes Gefühl. Trauer und unendliche Qual lagen in der Luft. Nicht nur, dass sie es über das Rudelband spürte, sondern es lag greifbar in der Umgebung. Es war daher ein Wunder gewesen, wie diese W?lfin sich aufgerafft hatte und vor zwei Tagen an der Trauerzeremonie teilgenommen hatte… nur damit sie sich traditionell von ihrem Gef?hrten verabschieden konnte. Es war berührend und herzzerrei?end gewesen. Absolut sichtbarer Schmerz.

  Innerlich seufzte Sorcha und blickte auf Larna herab, die eingerollt auf dem riesigen Bett lag. Am liebsten würde sie diese trauernde W?lfin gerne in die Arme nehmen oder sich zu ihr legen. Aber… dazu besa? sie nicht das Recht. Würde sie diese Grenze überschreiten… w?re es ein Bruch. Nur nach einer Einladung bes??e Sorcha die Befugnis. Die hatte sie nicht bekommen. Würde sie es dennoch tun, k?nnte es passieren, dass sie den Geruch ihres Gef?hrten überschrieb. Daher hielten sich alle dezent zurück. Nicht weil das Rudel nicht damit umgehen konnte, sondern weil trauernde Gef?hrten nichts anderes akzeptierten, als alleine und mit dem… was zurückgeblieben war… zu trauern. Der w?lfische Instinkt verlangte, alles von ihren Liebsten zusammen zu horten und in diesen Gerüchen zu versinken. Kleidung, Decken… alles, woran der gleiche Duft ihres Gef?hrten haftete. Würde jemand anderes dazukommen und sich dazu legen, würde alles gef?lscht und zunichtegemacht. Es g?be dann keinen Seelenfrieden mehr und keine richtige Trauerphase, wenn sie das nicht alleine bew?ltigten.

  ?Larna“, summte Sorcha bes?nftigend, w?hrend sie in ihrer traditionellen Kleidung und mit ihren zusammengeflochtenen Haaren vor dem Bett stand. Ihre smaragdgrünen Augen lagen in der d?mmrigen Dunkelheit sanft leuchtend auf der leidenden W?lfin. ?Du musst dich… für nichts entschuldigen. Wir machen uns nur Sorgen um dich“, sprach sie weiter und ihre Finger verkrampften sich an ihren Seiten. Sie musste sich zügeln, sich nicht einfach auf dieses Bett zu legen, weil sie diese W?lfin in ihre Arme schlie?en wollte.

  ?Luna?“, flüsterte Larna fragend und wehmütig, als sie sich in ihrem Berg aus Stoffen zu ihr umdrehte und sie mit grauen, leeren Augen anschaute. Sie sah verweint aus und die getrockneten Spuren ihrer Tr?nen waren deutlich zu sehen. ?Würdet ihr… mir eine… Bitte erfüllen?“

  Verwundert weiteten sich Sorchas Augen kurz, bevor sie sich wieder fing. Erstens dafür, dass Larna sie mit einer H?flichkeit ansprach… die absolut nicht zwischen ihnen geherrscht hatte. Es versetzte sie auf Distanz. Zweitens... sie musste nicht bitten, sondern durfte fordern. ?Selbstverst?ndlich“, sagte sie nickend. Auch wenn sie noch nicht wusste, worum es ging. Sie hoffte nur, dass es etwas war, was sie pers?nlich erfüllen k?nnte. Dann erz?hlte Larna ihr etwas, was ihr den letzten Atem raubte und ihre W?lfin winselte in ihrem Inneren. Leicht verengten sich Sorchas Augen dabei und sie musste ihre Gesichtszüge kontrollieren. ?Wenn du das willst… Larna“, begann Sorcha mit brummiger und entschlossener Stimme. Nebenbei streckte sie ihren rechten Arm aus und deutete auf das Essen, welches sie vom Buffet der Zeremonie mitgebracht hatte. ?Dann wird es an der Zeit, dass du isst. Wenn ich das erfüllen soll, dann musst du es tun und überleben.“

  Larnas Gesicht verzerrte sich peinigend, aber sie bewegte sich langsam aufw?rts, als sie die Schale mit der herzhaften Brühe griff. Z?gernd nahm sie den L?ffel in die Hand und als w?re es eine mechanische Bewegung… l?ffelte sie die hei?e Suppe in ihren Mund. Fürs Erste war Sorcha zufrieden und lie? Larna wieder allein, weil sie weiterhin nichts anderes dulden würde. Genau das musste sie und jeder andere respektieren.

  Sorcha seufzte etwas erleichtert auf, als sie die Wohnung von Larna und Lachlan verlie?… der einfach nicht mehr pr?sent war. Es schmerzte immer noch in ihrer Brust, wenn sie an den liebevollen und gütigen Wolf dachte. Noch immer rechnete jeder damit, dass er jeden Augenblick von irgendwoher k?me. Einfach um eine Ecke b?ge und alle dann mit einem strahlenden L?cheln anstrahlte, w?hrend seine eisblauen Augen voller W?rme leuchteten. Doch letzten Endes mussten sie einsehen, dass dies niemals geschehen würde. So sehr sie es sich vom ganzen Herzen wünschten. Der Abschied war abgeschlossen und wenn das nicht mehr als Beweis genug w?re… dass ihre Mondg?ttin sich seiner Seele angenommen hatte… dann… aye, es grenzte an Verdr?ngung und fehlende Akzeptanz.

  Sorcha trat wieder aus dem Rudelhaus und begegnete ihrem Gef?hrten, der gerade auf sie zukam. Bis eben hatte Adair sich noch in der Versammlung des Rudels aufgehalten. Vor ihr blieb er stehen und in seinem Kilt und dem wei?en Leinenhemd, das von seinem Plaid teilweise verdeckt war, sah er unwiderstehlich aus. Seine Gr??e, seine breiten kr?ftigen Schultern und dazu seine Pr?senz. Sein schwarzes, fast schulterlanges Haar war ordentlich und seine eisblauen Augen funkelten sie warmherzig an. Seine gro?en, gezeichneten Finger glitten über ihre weiche Wange. Sie waren leicht erhitzt, aber seine sanfte Kühle lie? Sorcha leise aufseufzen.

  ?Wie geht es ihr?“, fragte Adair nach einem Augenblick der Stille, w?hrend Sorcha sich an seine Berührung schmiegte. Es ging nicht spurlos an ihm vorbei. Auch wenn Larna nicht seine leibliche Mutter war, so sch?tzte er sie und respektierte sie an der Seite ihres Vaters. Weil sie liebevoll, gütig und offen war. Immerhin geh?rte sie zum Teil zu seiner Familie und Adair lie? niemanden im Stich.

  ?Sie isst eine Kleinigkeit“, meinte Sorcha und schmiegte sich an Adairs starken, warmen K?rper. ?Ich hoffe… dass dies ihr einen Aufschub gew?hrt und sie… nicht aufgibt“, sagte sie mit tiefem Mitgefühl, weil darunter noch der Welpe in Larna heranwuchs.

  ?Dass sie schon eine Kleinigkeit isst“, seufzte Adair besorgt auf und zog Sorcha fester an sich, als br?uchte er ebenfalls diese Umarmung und diesen Halt. ?Es ist ein kleiner Schritt… der besser ist als der von gestern. Wir k?nnen Larna nur noch die Zeit geben. Der Verlust sitzt zu tief, als dass… wir sie halten k?nnten.“

  ?Ich wei?… welchen Verlust ich damals durch deine Ablehnung erfahren habe“, murmelte Sorcha leise an seiner Brust und ihre Arme schlangen sich fester um ihn. ?Ich verlor damals… den Boden unter meinen Fü?en und ein unsagbarer Schmerz zog durch mich hindurch. Er erdrückte… alles in mir. Es ist zwar kein Vergleich zu jetzt… weil du noch lebst… und Lachlan nicht mehr, aber... es qu?lt einen dennoch unsagbar… dass niemand es wirklich beschreiben kann. Selbst meine W?lfin hatte deine damalige Ablehnung nicht verkraftet… so verletzt und gedemütigt hatte sie sich in mir zurückgezogen. Sie wollte nicht mehr leben und dieser Verlust… was das bedeutet… tat unheimlich weh. Sehr sogar.“

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  Ihre Worte mochten unsagbar schmerzhaft klingen und diese gepeinigte Qual. Sie machte ihrem Gef?hrten schon l?ngst keinen Vorwurf mehr und war daher unsagbar glücklich, wie er jetzt an ihrer Seite stand. Adair hatte alles wieder wettgemacht und bewies es jeden Tag… jede einzelne Nacht, wenn er sie in den Schlaf kuschelte und seine W?rme spendete. Dazu jeden Morgen, wenn Sorcha die Augen aufmachte und sah, wie er in ihr Gesicht l?chelte und ihr einen guten Morgen wünschte. All das machte ihren unsagbaren Schmerz milder, der tief in ihrem Herzen geschlummert hatte. ?Daher kann niemand begreifen… wie hart es ist, einen gebundenen Partner zu verlieren. Mir würde auch alles innerlich zerrei?en, wenn ich nur daran denke… dich bei unserer Seelenverbindung zu verlieren. Gerade… weil sie gefestigt ist. Mit jedem Tag, der weiter vergeht, wird es intensiver und st?rker… ohne dass ich dagegen etwas unternehmen kann.“

  ?Aye“, knurrte Adair leise und zustimmend, als k?nnte er nicht anders, weil er das Gleiche empfand. ?Mir geht es genauso… mo ghràidh. Auch ich empfinde… wie sich unser Band verst?rkt und es w?re unertr?glich für mich, wenn ich nur daran denke… ich k?nnte dich eines Tages verlieren.“ Er rieb eine Wange an ihrem feuerroten Scheitel… suchte Trost und Linderung in ihrer N?he. Auch Sorcha erwiderte diese Geste mit einem brummenden Ger?usch der Z?rtlichkeit.

  ?Lass uns alles versuchen… damit wir das Band st?rker festigen und auch das von Larna. Gemeinsam. Alleine würde ich es nicht schaffen“, gestand er und das war kein Zeichen der Schw?che.

  ?Sehr gerne“, sagte Sorcha l?chelnd und mit geschlossenen Augen, w?hrend sie seinen berauschenden Duft nach Kirschblüte einatmete. ?Wollen wir zu… unserem Clan zurückkehren?“, fragte sie nach gefühlten vergangenen Minuten und bei der innigen Umarmung, wie sie hier drau?en eng geschmiegt vor dem Rudelhaus standen. ?Wie l?uft es… bisher?“ Sie l?ste sich von Adair und blickte mit wachsamen grünen Augen zu ihm auf.

  Adair nahm ihre rechte Hand, hauchte kurz einen z?rtlichen Kuss auf ihre Handinnenfl?che. Ihr Herz flatterte sofort in ihrer Brust… wie wildgewordene Flügelschl?ge. ?Gut. Sogar sehr gut“, schmunzelte Adair und blickte leicht nach vorne gebeugt mit seinen eisblauen Augen auf sie herab. ?Ich glaube… die Katzenwandler fühlen sich leicht verunsichert und überfordert, weil sie gerade von allen umsorgt werden. Du kennst doch unsere Clanw?lfe… sie m?sten jeden neuen Schützling, den sie finden k?nnen.“

  Leise gluckste Sorcha und versuchte das Leidvolle, für einen Augenblick zur Seite zu schieben. ?Ich kann es mir sehr gut vorstellen. Machen sie die niedlichen Ger?usche dabei?“

  ?Oh aye“, lachte Adair leise und als k?nnte er nicht anders, w?hrend er sie weiterhin an der Hand hielt und sie mit verschr?nkten Fingern zurückbegleitete. ?Ich kann es nur noch nicht unterscheiden, ob das Maunzen von der überforderung oder von der Rührung herkommt.“

  Sorcha wollte gerade bei seiner Bemerkung auflachen, als es ihr im Halse stecken blieb und sie diese W?rme an ihrer Seite spürte. Geschockt und ruckartig zog sie ihre Hand von Adair fort, griff in ihre Kleidertasche, wo sie den magischen Zettel aufbewahrte, weil sie jederzeit hoffte und damit rechnete, dass Shanna ihr schreiben k?nnte. Als sie den Zettel schnell entfaltete und die Worte darauf las… schlug ihr Herz unsagbar schnell und ihr Atem stockte. Es k?nnte so viel bedeuten... und etwas… das Sorcha eventuell nicht lesen wollte.

  Ich bin unversehrt im H?llen-Labyrinth angekommen und melde mich wieder, wenn ich Neil gefunden habe. Ich habe Unterstützung und eine Begleitung … meine Schwester hilft mir.

  Shanna

  Sorcha las die Zeilen zweimal, bevor sie schnell in die Hocke ging, das Papier auf ihr Knie legte, die in schwarzer w?rmender Strumpfhose überzogen war. Ihren Stift zückte sie schlagartig, den sie vorsichtshalber eingesteckt hatte. Blitzartig schrieb sie Worte darunter und innerlich fühlte sie sich etwas erleichtert. Trotz dass die Gefahr noch nicht gebannt war. Ihr donnerndes Herz schlug hart gegen ihre Rippen. ?Ich… ich bin so… froh“, keuchte Sorcha und schniefte einmal, als ihre Worte sich hohl anh?rten, weil sie ihre H?nde vors Gesicht gelegt hatte.

  Adair hatte sich neben sie gehockt und mit h?chster Garantie die Worte gelesen. ?Das ist eine gute Nachricht“, sagte er und legte einen Arm um sie. ?Shanna ist wirklich taff und sie zieht wirklich alles durch, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat.“

  ?Oh aye“, dehnte Sorcha diese Worte auseinander und gewisse Erinnerungsfetzen tauchten in ihr auf. Langsam und qu?lend langsam zog sie ihre H?nde herunter. Ihre grünen Augen schimmerten leicht, weil sich ein oder zwei Tr?nen sichtbar machten. ?Du hast ja gar keine Ahnung, wie fest sich das… in ihrem Kopf setzt. Diese Art von Verst?ndigung zwischen uns weckt ganz viel in mir und in welchen Gefahren sie sich immer gestürzt hat. Ich hoffe nur, dass das gut ausgeht und wenn ihre Schwester dabei ist… bekomme ich eventuell einen Trost, dass sie es nicht übertreibt. Nur wenn ich davon ausgehe, wenn es die richtige Schwester ist, von der Shanna geschrieben hat. Ist ja nicht so, dass sie nur eine besitzt“, berichtete sie und ihre Sorgen waren nicht ganz unbegründet. Shanna besa? viele Geschwister, weil ihr Vater nicht gerade monogam lebte. Wer wusste, wie viele da drau?en lebten… ohne dass ihre beste Freundin davon wusste? Jedenfalls hatte sie ihr das einmal so erz?hlt und warum sollte Shanna sie bei so etwas anlügen? Sie glaubte und vertraute ihr aus vollem Herzen.

  Mit einer einzigen Bewegung legte Adair seine Arme unter Sorcha und hob sie hoch, als würde sie nichts wiegen. Keuchend und überrumpelt greift sie nach ihrem magischen Papier und ihrem Stift, bevor er weggeweht wurde. ?Adair?“, hauchte sie perplex und sah ihn mit gro?en Augen an.

  Seine eisblauen Augen ruhten warm auf ihr. ?Wir wollten uns nicht so viele Gedanken machen. Schon vergessen?“, mahnte ihr Gef?hrte. ?Wir wollten Shanna das Vertrauen entgegenbringen und bisher scheint es in Ordnung zu sein. Vertrauen wir weiterhin darauf und dann empfangen wir sie, wenn sie nach Hause kommen.“

  Sorcha kuschelte sich an seinen starken K?rper. ?Du hast ja recht“, stimmte sie ihm zu und Adair lief Richtung Hauptgel?nde, wo sich ihre versammelten Mitglieder befanden. Noch lange war der Abend nicht vorüber und sie h?rte schon aus der Ferne das anregende Gerede und teilweise das Lachen, das unter ihnen herrschte. Ebenso die Musik und als Sorcha aufblickte, sah sie einige tanzen. Ein sanftes L?cheln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. ?Ich glaube… ich verspüre gerade riesigen Hunger. Glaubst du, wir bekommen noch etwas ab?“

  Adairs Brust bebte an ihrem K?rper. ?Unwahrscheinlich, wenn ich bedenke, wie sie sich vorhin wie ein Heuschreckenschwarm auf das Essen gestürzt haben. Wenn du Glück hast… sind noch ein paar Krümel auf den Tellern übrig. Du kennst unsere verfressenen W?lfe doch“, gluckste er amüsiert und aye… Sorcha konnte sich das lebhaft vorstellen. ?Aber weil du einen so aufmerksamen Gef?hrten hast“, sagte er mit zuckenden Mundwinkeln, was seinen ordentlichen gestutzten schwarzen Bartwuchs anziehender machte. ?Ich habe dir Essen zurückgehalten. Alles, was du gerne magst und liebst.“

  Schlagartig leuchteten ihre Augen grün auf und Sorcha strahlte ihn an. ?Erinnere mich daran, dass ich dir sp?ter dafür ausreichend danke“, meinte sie, strich eine kleine schwarze Str?hne aus seinem Gesicht und Adair lie? sie wieder herunter, sodass sie selbst aufs Fest gehen konnte. Sofort wurden sie von einigen begrü?t und mischten sich unter die aufgenommenen Katzenwandler, die sich verteilt unter den W?lfen befanden. Wie Sorcha sah, war ihre Granny mit Mao in ein anregendes Gespr?ch vertieft. Sie schien es anscheinend zu m?gen und die Welpen spielten mit den jungen Katzen. W?hrend die anderen sich auch wohl fühlten. Ebenso die W?lfe, die… ausgesprochen ausgelassen wirkten. Sie hatten nichts gegen die anderen Gestaltenwandler… die einer v?llig anderen Rasse angeh?rten. Es war genauso wie mit den Feen, die ebenfalls kichernd und lachend um alle herumschwirrten.

  Im Prinzip hatte Sorcha sich das Leben untereinander so vorgestellt. Das Miteinander und das Füreinander. Es k?nnte alles so friedlich und leicht sein, weil das, was heute passiert war, auch ein anstrengender Weg war. Es war wie ein Beginn und der Anfang einer Brücke zu einer Welt, die ihnen bisher verborgen lag. Dazu hoffte Sorcha inst?ndig, noch weitere Kontakte zu knüpfen. Allein wenn sie über die versammelten Clanmitglieder blickte, seufzte sie innerlich auf. Viele von ihnen waren noch ohne ihren wahren Seelengef?hrten und durch das Zusammenschlie?en hoffte sie inst?ndig, dass sie die vielleicht unter den anderen Arten f?nden. Aber nur... falls sie unter ihrer eigenen Art keinen fanden. Immerhin waren schon einige Partnerschaften unter ihnen, die anderer Natur waren und das es durchaus m?glich war. Denn Sorcha wünschte sich nichts mehr, als dass jeder sein vorherbestimmtes Glück fand.

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